Functional consequences of chromosome holocentricity
Abstract
Holozentrische Chromosomen treten in einer Reihe von unabhängigen Abstammungen in unterschiedlichen Eukaryoten auf. Diese bilden Zentromere entlang der Gesamtlänge der Schwesterchromatiden. Durch diese Chromosomenstruktur können Arten mit holozentrischen Chromosomen während der Meiose den für monozentrische Chromosomen-typischen Vorgang des Zwei-Schritt-Kohäsionsverlusts nicht verwenden. Die Ergebnisse zeigen, dass Luzula elegans eine holozentrische Chromosomenarchitektur während der Meiose beibehält. Im Gegensatz zu monopolar orientierten Schwesterzentromeren monozentrischer Arten, verhalten sich Schwesterzentromere in L. elegans wie zwei Funktionseinheiten. In Meiose I trennen sich Schwesterchromatiden, Nicht-Schwesterchromatiden bleiben terminal verbunden. Satelliten DNA-positive Chromatinfäden sind dabei beteiligt. Homologe Nicht-Schwesterchromatiden verbleiben bis zur Metaphase II verbunden. In Anaphase II trennen sich Nicht-Schwesterchromatiden nach Abbau der Chromatinfäden. Basierend auf anti-LeDMC1 Markierungen konnte eine Rekombinationsabhängige terminale Verbindung ausgeschlossen werden.
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